Station 3: Petrus verteidigt Jesus

Home / Passion 2021 / Station 3: Petrus verteidigt Jesus

Noch während Jesus das sagte, näherte sich eine Truppe. Judas, einer der Zwölf, ging an der Spitze. Er kam auf Jesus zu, um ihn zu küssen. Aber Jesus sagte zu ihm: »Judas, willst du den Menschensohn wirklich mit einem Kuss verraten?« Da verstanden seine Begleiter, was geschehen sollte. Sie fragten: »Herr, sollen wir mit dem Schwert zuschlagen?« Und einer von ihnen schlug nach einem der Männer, die dem Hohepriester unterstanden. Er hieb ihm das rechte Ohr ab. Aber Jesus sagte: »Hört auf damit!« Er berührte das Ohr und heilte den Mann. Dann wandte er sich an die Leute, die ihn festnehmen wollten: die führenden Priester, die Hauptmänner der Tempelwache und die Ratsältesten. Er sagte: »Mit Schwertern und Knüppeln seid ihr hier angerückt! Bin ich denn ein Verbrecher? Ich war täglich bei euch im Tempel. Aber dort habt ihr keine Hand gegen mich erhoben. Doch jetzt ist eure Stunde gekommen, und die Finsternis tritt ihre Herrschaft an.«

Lukas-Evangelium Kapitel 22, Verse 47 bis 53, zitiert nach „BasisBibel. Altes und Neues Testament“, © 2021, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart

Anmerkung:

An anderen Stellen der Bibel wird berichtet, dass der „eine von ihnen“ der Jünger Petrus war. Er will den Mann verteidigen, den er liebt und der ihn liebt. Und dazu greift er zum Schwert. Für Petrus ist es schwer zu ertragen, dass Jesus sich einfach verhaften lässt und sich seinen Gegnern gewaltfrei ausliefert.

Gewalt ist für Jesus keine Lösung. Er hat sich ohne Widerstand in die Hände seiner Gegner gegeben, hat ihnen sogar noch Gutes getan. Glaube darf nie mit Gewalt verteidigt werden. Ebenso darf Gewalt (ob körperlich oder psychisch) nie Mittel sein, um Menschen zu irgendeinem Glauben zu bewegen. Der einzige Weg zu Gott ist Liebe.

Persönliche Herausforderung:

Haben Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie jemand zum Glauben „überreden“ oder „zwingen“ wollte?

 

Gibt es im übertragenen Sinn „Ohren“, die Ihnen vielleicht abgeschlagen wurden, die Jesus wieder „ansetzen“ möchte? Verletzungen, die Jesus heilen möchte?

Einladung: 

Sagen Sie das, was auf Ihrem Herzen liegt, Jesus. In einem „normalen“ Gespräch. Das könnte wie folgt anfangen: „Jesus, keine Ahnung, ob es dich gibt, aber ich möchte dir Folgendes sagen: …“

Interesse an Fragen des Glaubens? Dann sprechen Sie uns an:

Anja Ströhmann, Pastorin der Freien evangelischen Gemeinde Witten, anja.stroehmann@feg.de, Tel. +49 2302 93726

Andreas Schlüter, Pastor und Leiter des Referats „Junge Generation“ von FeG Deutschland sowie Mitglied der erweiterten Gemeindeleitung der FeG Witten, andreas.schlueter@feg.de, +49 2302 93730

Weitere Informationen zur Freien evangelischen Gemeinde in Witten finden sie hier auf dieser Website und über die FeG-Witten-App.

#